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Biomasse
Wer von Biomasse spricht, meint jegliche Art von Pflanzen. Ob Bäume, Gräser oder Getreide, in allen Pflanzen steckt Energie. Dieser Energie lässt sich sowohl in Strom als auch in Treibstoff umwandeln. Daher könnte Biomasse in Zukunft bei unserer Energieversorgung eine wichtige Rolle spielen.

CO2

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchsloses Gas und ein Bestandteil der Luft. Es wird auch Klimagas genannt, da es eine Auswirkung auf die Temperatur der Erde hat: Ohne CO2 in der Atmosphäre wäre es auf der Erde im Durchschnitt rund 30 Grad kälter. Denn das CO2 hindert die wärmenden Sonnenstrahlen daran, schnell wieder von der Erdoberfläche ins All zu entweichen.

Fossile Energien

Wer von "fossilen Energien" spricht, meint die Energieträger Öl, Kohle und Gas. Der Begriff fossil stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt "ausgegraben". Im Allgemeinen bezeichnet man urzeitliche Überreste als "fossil". Und das trifft auch auf Öl, Kohle und Gas zu. Die Energieträger sind Überreste von Millionen Jahre alten Pflanzen und Kleinstlebewesen. Die Reserven an fossilen Energien auf der Welt sind zwar enorm groß, werden aber irgendwann zuneige gehen. Daher werden die fossilen Energien auch "endliche Energien" genannt.

GAU

Die Abkürzung steht für "größter anzunehmender Unfall" und wird oft im Zusammenhang mit Atomenergie verwendet. Bei einem Atomkraftwerk spricht man von einem GAU, wenn es zur Kernschmelze kommt – wie es etwa bei der Katastrophe in Tschernobyl geschah. Dann tritt die bei der Kernspaltung entstehende, für den Menschen schädliche, radioaktive Strahlung in die Umwelt.

Generator

Ein Generator wandelt Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Er funktioniert umgekehrt wie ein Elektro-Motor, der Strom in Bewegungsenergie umwandelt. In herkömmlichen Kraftwerken kommen riesige Wechselstrom-Generatoren zum Einsatz, die durch Wasserdampf-Turbinen angetrieben werden.

Kernspaltung

In Atomkraftwerken wird Strom mit Hilfe der Kernspaltung erzeugt. Dafür nutzt man das in der Erdkruste vorkommende Element Uran. Durch die Veränderung der Uran-Atome (kleinste Teilchen) kommt es zu einer natürlichen Kettenreaktion, bei der sich einzelne Atomkerne spalten. Dabei entsteht eine enorme Hitze, die sich zur Stromerzeugung nutzen lässt.

Klimaerwärmung

Die Klimaerwärmung gilt für viele Wissenschaftler als eines der größten Probleme unserer Zeit. Hervorgerufen wird die Klimaerwärmung durch den steigenden CO2-Ausstoß, verursacht durch die Verbrennung von fossilen Energien: Im Verkehr, beim Heizen oder in Kraftwerken zur Stromerzeugung. Dadurch steigt der CO2-Anteil der Luft langsam an, und es wird wärmer auf der Erde. Einen Temperaturanstieg auf der Erde im Zusammenhang mit dem steigenden CO2-Ausstoß haben Wissenschaftler nahezu übereinstimmend bereits festgestellt.

Kraft-Wärme-Kopplung
Mit der Kraft-Wärme-Kopplung lässt sich die Effizienz eines Kraftwerks steigern. Dafür wird wird die bei der Stromerzeugung als Nebenprodukt entstehende Wärme in ein so genanntes Wärmenetz eingespeist und den Verbrauchern zum Heizen zur Verfügung gestellt. So spart der Verbraucher Öl oder Gas für seine Heizung.

Offshore-Windparks
Das englische Wort offshore bedeutet so viel wie "vor der Küste". Vor der Küste gelegene Windparks gibt es bisher kaum. In Zukunft sollen sie aber einen entscheidenden Anteil an der Stromerzeugung in Europa bekommen. Vorteile der Offshore-Windparks gegenüber Windrädern zu Land sind der höhere Energieertrag durch den höhren Windgeschwindigkeiten auf dem Meer sowie die zahlreichen zur Verfügung stehenden Flächen.

Solarzelle

Eine Solarzelle erzeugt mit Hilfe des Sonnenlichts Strom. Dabei wird die Bewegungsenergie der Lichtteilchen, im Fachjargon Photonen genannt, ausgenutzt. Solarzellen bestehen meist aus dem Halbleitermaterial Silizium. Die Photonen der Sonnenstrahlen lösen Elektronen (negative Ladungsträger) in der oberen Siliziumschicht. Die Elektronen zieht es dann in die untere, positive geladene Siliziumschicht. So entsteht Stromfluss. Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom wird auch als Photovoltaik bezeichnet.

Sonnenkollektoren
Sonnekollektoren werden hauptsächlich in Haushalten genutzt. Auf der Dachfläche montiert, dienen die Kollektorflächen zur Erwärmung von Trinkwasser oder für die Rauheizung. Dabei speichern die Kollektoren die Wärme der Sonne. So heizt sich die darunter liegende, wärmeleitende Flüssigkeit auf. Die Wärme lässt sich dann im Haushalt für die Raumheizung oder die Warmwasser-Aufbereitung nutzen.

Turbine
Turbinen treiben in Kraftwerken Generatoren zur Stromerzeugung an. Dabei versetzt Wasser, aufsteigender Dampf oder Gas die Turbine in eine Rotation, ähnlich wie der Wind eine Windmühle antreibt. Über einen Generator können Turbinen eine Leistung von bis zu 1500 Megawatt erzeugen.

Watt
Watt ist die physikalische Einheit für Leistung. Benannt wurde die Einheit nach dem schottischen Erfindet der Dampfmaschine, James Watt. Meist bezieht sich die Angabe der Leistung auf die maximale Stromaufnahme. Bei vielen elektronischen Geräten sind die Hersteller verpflichtet, die maximale Leistungsaufnahme anzugeben. Je mehr Watt die Geräte benötigen ist, desto höher ist ihre Stromaufnahme.

Wattstunden
Wattstunden (Wh) ist eine physikalische Einheit für die Energie. Sie gibt an, welche Leistung über eine Stunde hinweg erzeugt oder verbraucht worden ist. Während Hersteller mit Werten in Watt meist die maximale mögliche Leistung angeben, gibt die Einheit Wh einen besseren Aufschluss über den tatsächlichen Energie-Verbrauch. Meist wird der Energieverbrauch in Kilowattstunden (KWh) angegeben, also in tausend Wattstunden. So auch bei den Strompreisen, die zwischen 15 und 20 Cent pro (KWh) betragen.
 
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