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Clever gegen die Hitze kämpfen Drucken E-Mail
Montag, 30. Juli 2007
Die Hitze in den eigenen Vierwänden lässt sich durch unterschiedliche Maßnahmen bekämpfen. Dabei hilft die Klimaanlage zwar gegen Hitze, sorgt aber auch für eine hohe Stromrechnung.

Der Sommer ist da und draußen ist es endlich mal wieder richtig heiß. Im eigenen Zimmer will man die Hitze allerdings weniger. Doch in manch schlecht isolierter Wohngemeinschaft oder in Dachwohnungen wird es drinnen schnell wärmer als draußen. Nicht selten bereitet die Hitze sogar schlaflose Nächte. Abhilfe schaffen Klimaanlagen: Kleinere Modelle, die nicht fest im Zimmer verankert sind, schlagen mit rund 200 Euro zu Buche. Das mag manchem eine angenehme Raumtemperatur wert sein.
Das EU-Label stuft Geräte nach
ihrer Stromaufnahme ab


Stromfresser Klimaanlage


Hinzu kommen allerdings noch hohe Unterhaltskosten. Denn Klimaanlagen, die kühle Luft in das Rauminnere blasen, brauchen enorm viel Strom. Laufen die Kaltmacher ständig, kann die kühle Luft daher richtig teuer werden. Laut der deutschen Energie Agentur lassen bereits kleinere Klimaanlagen mit einer Leistungsaufnahme von knapp 1000 Watt die Stromrechnung um 50 Euro höher ausfallen, wenn sie 10 Stunden pro Tage im Betrieb sind. Um die Kosten möglichst gering zu halten, sollte man beim Kauf der Klimaanlage auf die Energieeffizienzklasse achten. Klimageräte werden mit dem EU-Label gekennzeichnet, eingeteilt nach den Klassen A (niedriger Verbraucht) bis G (Hoher Verbrauch).

Deutlich weniger Geld kostet ein Ventilator. Der senkt zwar nicht die Zimmertemperatur, sorgt aber durch eine frische Brise für Abkühlung. Außerdem brauchen die Geräte im Vergleich zu Klimaanlagen deutlich weniger Strom.

Fenster zu!


Doch auch wer kein Geld gegen die Hitze ausgeben möchte, kann mit ein paar Tricks die Temperatur im Zimmer senken. Lüften sollte man an heißen Tagen nur am frühen Morgen oder in späten Abendstunden, wenn die Luft noch relativ kühl ist. Bleiben Tagsüber Fensterläden oder Jalousien geschlossen, heizt sich das Zimmer deutlich weniger auf. Möchte man den Tag nicht bei Kunstlicht oder gar im Dunkeln verbringen, ist Folie eine Alternative: Spezielle Tönungsfolie lassen sich auf die Fenster kleben und halten so die Sonnenstrahlen ab.

Klaus Wiesen
 
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