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Burbo: Die Windräder stehen Drucken E-Mail
Dienstag, 14. August 2007
Vor der Küste Liverpools entsteht mit „Burbo“ der größte Offshore-Windpark der Welt. Jetzt sind die ersten 25 Windräder fest verankert und der erste Teil der Windräder kann an das Stromnetz angeschlossen werden.

Im November 2005 wurde der Bau begonnen, jetzt hat „Burbo“ die ersten Windräder. Der erste Teil der Mega-Windanlage ist damit fast abgeschlossen. Insgesamt sind 25 Windräder fest installiert, im kommenden Jahr sollen weitere 29 sollen im kommenden Jahr hin zukommen. Dann wird Burbo der weltweit größte Windkraft sein und eine Leistung von bis zu 180 Megawatt ins englische Stromnetz einspeisen. Das ist fast soviel wie ein kleines Kohlekraftwerk erzeugt.
an Land fertig gestellt, klappt das
Verankern der Windräder im Meer
sehr zügig
Foto: burbo.info


500 Tonnen Stahl


Die 65 Meter hohen Türme der Windräder stehen rund 12 Kilometer vor der Küste Liverpools. Jedes Windrad wurde zu Land vormontiert; im Wasser dauert die Verankerung der 500 Tonnen schweren Anlagen dann weniger als einen Tag. Nachdem vorerst alle Windräder im Meer befestigt sind, folgt nun die nächste Herausforderung: Die Windräder müssen unter Wasser durch Hochspannungsleitungen mit der Trafo-Station verbunden werden. Von dort gelangt der Strom dann ins inländische Netz.

Viele Windparks gibt es bisher nicht. Der bis heute größte Meereswindpark „Nysted“ befindet sich in der Ostsee vor der Küste Dänemarks und erzeugt eine Leistung von über 165 Megawatt. Doch zahlreiche Länder zeigen starkes Interesse an Windparks im Meer, auch in Deutschland sind erste Projekte wie etwa "Sandbank24" im Bau.

Klaus Wiesen


 
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