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Auch Taiwan setzt auf Offshore-Winde |
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Freitag, 7. September 2007 |
Nicht nur vor europäischen Küsten, auch vor Taiwan wird in Zukunft Strom durch Windparks im Meer gewonnen. Wie die chinesische Tageszeitung „Taipei Times“ berichtet, hat die taiwanesische Behörde für Energie beschlossen, einen großen Windpark vor der Küste Taiwans zu bauen. Die Insel vor dem chinesischen Festland will durch den Offshore-Windpark mehr eigene Energie erzeugen. Bisher kann Taiwan lediglich zwei Prozent des eigenen Energiebedarfs selbst decken, der restliche Anteil muss aus dem Ausland bezogen werden. | Windräder vor der Küste profitieren von den stetigen Meereswinden. | Ausweichen auf das Meer Bisher hat Taiwan bereits zahlreiche Windparks auf dem Festland gebaut, nun wird aber die Fläche knapp. Die Insel im Westpazifik hat in etwa die Größe des Bundeslandes Baden-Württemberg und ist mit einen 24 Millionen Einwohner extrem dich besiedelt. Ein weiterer Vorteil des Standortes vor der Küste ist, dass dort beständigere Winde herrschen. Schließlich liefern die Windräder nur Strom, wenn der Wind bläst. Man plane einen Windpark mit einer elektrischen Leistung von 300 Megawatt, ab 2010 denke man über weitere Windparks nach, so Chen Yi-ling von der Energie-Behörde. Mit einer Leistung von 300 Megawatt liefert der geplante Windparks soviel Strom wie ein kleines Kohlekraftwerk - im Gegensatz zu einem Kohlekraftwerk entsteht bei der Stromerzeugung mittels Windräder aber kein klimaschädliches Kohlendioxid. Klaus Wiesen
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