Neue Reihe: Die Folgen der Erdöl-Förderung Drucken E-Mail
Sonntag, 14. September 2008
Der CO2-Ausstoß und die Klimaerwärmung sind derzeit das große Thema, wenn über Umweltprobleme im Zusammenhang mit Erdöl berichtet wird. In der der Reihe "Die Folgen der Erdöl-Förderung" informieren wir über die Umweltprobleme, die durch die Förderung und den Transport des Erdöls zu Land und im Meer auftreten.
Fast täglich wird man derzeit über die Probleme des steigenden Ölverbrauchs und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß informiert. Der CO2-Ausstoß ist aber nicht der einzige ökologische Aspekt. Zu gravierende Umweltprobleme kommt es bereits bei der Förderung und dem Transport von Erdöl. Abgesehen von großen Tankerunfällen, die eine Ölpest zur Folge haben, wird nur wenig über ökologischen Schäden berichtet.

Das liegt bei Ölunfällen im Meer daran, dass bei Ölunfällen oft Flora und Fauna fernab der Unglücksstelle oder des Fördergebietes betroffen sind, zumal der Ölteppich im Meer Küstengebiete erreichen kann, die hunderte von Kilometern entfernt sind. So lassen sich die Ausmaße nur schwer beziffern und die Verursacher nicht immer feststellen. Bei der landseitigen Förderung und dem Transport via Pipeline zur Raffinerie beschränken sich starke Verschmutzungen und Unfälle überwiegend auf Entwicklungs- und Schwellenländer, wo die Ausmaße von Ölverschmutzungen durch Ölkonzernen und Regierungen häufig vertuscht werden. Hierbei stellt sich die Frage, in wiefern sich die Ölkonzerne um eine ökologisch korrekte Förderung des Öls bemühen, auch wenn keine entsprechenden Umweltauflagen vorhanden sind.

In der Reihe „Die Folgen der Ölförderung“ zeigt Energie-hinterfragt.de die Probleme und Auswirkungen der Erdöl Förderung und des Transports und zeigen, welche Gebiete weltweit besonders von der Ölverschmutzung betroffen sind.
 
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